Wie läuft eine Schreibberatung ab?

Zunächst sollten Sie sich per Mail mit mir in Verbindung setzen und mir darin Ihr Anliegen und gerne auch schon eine kleine Auswahl an Wunschterminen für eine Beratung mitteilen.

Ich werde mich daraufhin bei Ihnen melden, um mit Ihnen einen Termin zu vereinbaren und Ihnen gegebenenfalls noch weitere Fragen zu Ihrem Schreibprojekt zu stellen. Wenn Sie gerne über einen konkreten Text sprechen wollen oder sich ein Feedback von mir wünschen, können Sie mir den entsprechenden Textausschnitt auch gerne schon im Vorfeld per Mail zuschicken, damit ich mich auf die Stunde vorbereiten kann.

 

In der Beratung arbeite ich grundsätzlich nicht-direktiv, das heißt, ich greife nicht aktiv in Ihren Schreibprozess ein, sondern verstehe mich eher als Impulsgeber. Die Verantwortung für Ihr Schreibprojekt bleibt immer bei Ihnen. Sie entscheiden, worüber Sie sprechen wollen und auch, inwieweit Sie meine Vorschläge und Anregungen annehmen oder umsetzen möchten.

Daher gibt es meinerseits auch keinen festen Ablaufplan für den Verlauf einer Stunde. In der Regel stelle ich zu Anfang gerne ein paar Rückfragen, um Sie besser kennenzulernen und Ihr Anliegen besser zu verstehen. Anschließend bestimmen wir gemeinsam ein konkretes Ziel für die Stunde, das wir im weiteren Verlauf verfolgen wollen. Der Rest entwickelt sich dann meist ganz individuell im Gespräch oder auch direkt bei der Arbeit am Text.

 

Und wie geht es nach der Beratung weiter?

Auch das liegt ganz bei Ihnen, denn individuelle Bedürfnisse sind unterschiedlich. Viele Anliegen lassen sich schon innerhalb einer Sitzung bewältigen, um kurzfristige oder spontane Hürden zu meistern.

Die Grundidee der Schreibberatung besteht allerdings darin, Schreibende dabei anzuleiten, ihre individuelle Schreibkompetenz weiterzuentwickeln. Da Schreiben jedoch ein Prozess ist, kann Schreibkompetenz nur während des Schreibprozesses optimal entwickelt werden. Daher ist eine längerfristige Prozessbegleitung durch ein individuelles Coaching durchaus ratsam, wenn Sie für sich persönlich den größtmöglichen Nutzen aus dem Beratungsangebot ziehen wollen.

Die Erfahrung zeigt, dass sich Termine besonders beim Übergang zwischen zwei Schreibphasen anbieten, da diese in der Regel die größten Hürden im Schreibprozess darstellen. Durch regelmäßige Treffen zwischen zwei Teilaufgaben lässt sich der Schreibprozess sinnvoll gliedern und wird dadurch transparent. Dies ermöglicht Ihnen zum einen eine fokussiertere und damit zugleich motiviertere und reflektiertere Gestaltung Ihres Schreib- und Arbeitsprozesses, da sie auf konkrete Ziele hinarbeiten, und bietet Ihnen zum anderen die Gelegenheit, regelmäßiges Feedback auf Ihre zurückgelegten Arbeitsschritte und Teilerfolge zu erhalten.

 

Weitere Informationen zum Lernkonzept Schreibberatung finden Sie in dem Schlüsselband “Zukunftsmodell Schreibberatung” von Ella Grieshammer, Franziska Liebetanz, Nora Peters und Jana Zegenhagen. 

 

Bitte beachten Sie: Die Arbeit am Text umfasst kein Lektorat oder Korrektorat. Ich weise Sie zwar gerne auf systematisch wiederkehrende Fehler hin und gebe Ihnen bei Bedarf auch gerne grundsätzliche Hinweise zur Kommasetzung, doch ich korrigiere weder Rechtschreibung noch Interpunktion Ihres Textes.