Über mich

Ich heiße Ariane Willumeit und die Liebe zum Schreiben begleitet mich bereits seit meiner Jugend (meine ersten Geschichten schrieb ich noch händisch in ein eigens dafür erworbenes Notizbuch). Diese kreative Leidenschaft trug einen wesentlichen Teil zu meiner Entscheidung bei, nach der Schule Literatur zu studieren.

Zur Schreibdidaktik fand ich schließlich durch einen Workshop zum kreativen Schreiben an der Universität, der mich auf die spannende Welt der Schreibprozessforschung aufmerksam machte.

Mein Antrieb

Dass Schreiben nicht immer nur Lust, sondern durchaus auch Frust bedeuten kann, weiß ich aus eigener Erfahrung. Auch mir haben schon Schreibschwierigkeiten zu schaffen gemacht und ich empfand es als persönliche Geißel, schreiben zu wollen, dieses Vorhaben aber einfach nicht so umsetzen zu können, wie ich es mir wünschte.

Die Welt der Schreibprozessforschung kennenzulernen kam für mich daher einer Offenbarung gleich. Und das, obwohl Schreiben als gesellschaftliche Schlüsselkompetenz längst kein unerforschtes Mysterium mehr ist.

Doch die Vermittlung der Erkenntnisse aus dieser noch vergleichsweise jungen Wissenschaft steckt gesellschaftlich noch in den Kinderschuhen. Die wenigsten Lehrerinnen und Lehrer kennen sich auf diesem Gebiet aus und auch die Lehrpläne an Grundschulen gehen nicht über den reinen Schriftspracherwerb hinaus. Dabei gehört zum Schreiben so viel mehr, es ist ein lebenslanger Lernprozess.

Daher ist es kein Wunder, dass sich das Gerücht, Schreiben erfordere eine besondere Begabung, hartnäckig hält. Aber das stimmt nicht, Schreiben ist lehr- und lernbar und kann für alle Menschen etwas ganz Wunderbares sein. Und deshalb möchte ich mit meinem Angebot meinen Teil dazu beitragen, um jedem Menschen den Zugang zu dieser wunderbaren Welt zu erleichtern.

Mein Werdegang

Im Wintersemester 2013/14 ließ ich mich am Schreibzentrum der Goethe Universität unter der Leitung von Dr. Nadja Sennewald und Dr. Stephanie Dreyfürst zur Peer-Tutorin für Schreibberatung ausbilden. Hier erlernte ich nicht-direktive Lerntechniken und -methoden, nahm an Schulungen zu Schreibprozessen und -strategien teil und wurde im wissenschaftlichem Schreiben unterwiesen.

In den folgenden Jahren arbeitete ich als studentischen Schreibberaterin am Schreibzentrum, beriet andere Studierende bei ihren Haus- und Abschlussarbeiten, leitete diverse Workshops mit schreibdidaktischen Schwerpunkten und rief gemeinsam mit Kollegen eine offene Schreibgruppe ins Leben.

Im Jahr 2014 startete zudem das Writing-Fellow-Programm an unserem Schreibzentrum und ich wurde zur Writing Fellow weitergebildet. Seither begleitete ich regelmäßig verschiedene Seminare und unterstützte die Teilnehmenden durch individuelles, schriftliches Textfeedback bei ihren Schreibprozessen.

Im gleichen Jahr nahm ich außerdem an der internationalen Fachtagung der European Writing Centers Association (EWCA) in Frankfurt an der Oder und der Peer-Tutor*innen-Konferenz (PTK) in Frankfurt am Main teil, sowie 2015 an der European Association for the Teaching of Academic Writing (EATAW) in Tallinn.

Im Jahr 2015 schloss ich erfolgreich meinen Bachelor of Arts in Germanistik und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt am Main ab und nahm ein Masterstudium in Deutscher Literatur auf. Gegenwärtig schreibe ich an meiner Masterarbeit zum Themenkomplex »Schreibblockaden«.